Bronchitis

Bronchitis Als Bronchitis wird eine Erkrankung der oberen Atemwege (Bronchien) bezeichnet, die anfangs mit trockenem schmerzhaftem Husten, Fieber und später mit Schleimauswurf auftritt. Das Allgemeinbefinden ist deutlich beeinträchtigt. Kinder erkranken doppelt so häufig wie Erwachsene.

Bronchitis = Atemwegsinfektion

Ist zusätzlich Luftröhre betroffen, wird die Bezeichnung auf "Tracheobronchitis" ausgeweitet. Unbehandelt kann sich eine verschleppte Bronchitis zu einer schmerzhaften Lungenentzündung oder Rippenfellentzündung entwickeln. Letztere entsteht u.a. durch mechanische Reizung bei starken Hustenanfällen. Trockener Hustenreiz, verbunden mit starken Halsschmerzen, sind die stärksten Symptome, die bis zu vier Wochen anhalten können. Im abklingenden Stadium kommt Schleimauswurf hinzu, der das Abhusten erleichtert. Allgemein werden die meisten Atemwegserkrankungen, auch einfache Erkältungen, vorschnell als akute Bronchitis diagnostiziert. Letztlich kann die Erkrankung der Vorbote von bronchialem Asthma sein.

Bronchitis: Ursachen

Eine immer wiederkehrende Bronchitis kann auf eine Chlamydien-Infektion der oberen Atemwege hindeuten, die anders behandelt werden muss. Die Erforschung des Krankheitsbildes und die auslösenden Keime sind noch relativ unerforscht, da aus Kostengründen selten labortechnische Untersuchungen vorgenommen werden. Oft reicht eine Inaugenscheinnahme des Auswurfs (Sputum), der bei viralen Infektionen klar bis gräulich, bei bakteriellen Entzündungen gelblich sein soll. Verantwortlich für das Auslösen der Krankheit können Viren, Bakterien und/oder Pilze sein. Auch mechanische Reize kommen in Betracht. Erst wenn eine Behandlung überhaupt nicht anschlägt, wird tiefgreifender untersucht.

Behandlung und Vorbeugung bei Bronchitis

Wie bei jeder Erkrankung, die durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion hervorgerufen werden kann, ist Hygiene oberstes Gebot. Empfindliche Personen, Kinder und ältere Menschen sind anfälliger und erkranken häufiger. Normalerweise ist die Entzündung gut behandelbar. Hustenstillende (nachts) und schleimlösende Medikamente (tagsüber) werden kombiniert, damit der Körper die notwendigen Ruhephasen zur Regeneration bekommt. Kräutertees und Dampfbäder unterstützen die Heilung. In den ersten Tagen ist absolute Bettruhe, angeraten. Wer trotz Infektion weiter arbeitet, erhöht die Gefahr, dass die Erkrankung chronisch wird und das Allgemeinbefinden dauerhaft beeinträchtigt bleibt.

Alternative Heilmittel
viel Trinken, Bettruhe
Arzt/Fachgebiet
Kinderarzt, Allgemeinmediziner, HNO-Arzt
Auswirkungen
chronisches Asthma, spastische Krämpfe
Begleiterscheinungen
Lungenentzündung, Rippenfellentzündung
Medikamente
unterschiedlich
operative Behandlung
nicht angewandt
Symptome
trockener bis schleimiger Husten, Halsschmerzen, Fieber