Grippe

Die echte Grippe ist eine durch Viren der Gattung Influenza ausgelöste Viruserkrankung, die leichte bis schwere Auswirkungen haben kann und oft mit herkömmlichen Erkältungskrankheiten verwechselt wird. Die Grippe-Viren kommen weltweit vor und sind bei einer sogenannten Pandemie (lokal gehäuft auftretende Ansteckungen) für zahlreiche Todesfälle, vor allem bei Kleinkindern und Senioren verantwortlich.

Grippe = Influenza

Charakteristisch ist der unmittelbare Ausbruch der Krankheit nach einer Ansteckungszeit von wenigen Stunden. Der Krankheitsverlauf ist nicht schleichend, sondern von Beginn an schwer und beeinträchtigt das Wohlbefinden in erheblichem Maße. Eine Grippe macht sich durch Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten und Schnupfen bemerkbar und dauert bis zu 14 Tage an. Todesfälle entstehen nicht durch die Erkrankung selbst, sondern durch die Anfälligkeit des Körpers auf Bakterien und weitere Viren, die durch das extrem belastete Immunsystem leichten Zugang finden und Lungenentzündung und Meningitis verursachen können. Einige Stämme der Influenza-Viren sind inzwischen resistent gegen Antibiotika und verändern sich ständig, so dass eine Heilung schwierig wird.

Grippe: Ursachen

Die Grippe wird durch Tröpfcheninfektion, Schmierinfektion und über die Atemluft übertragen. Die Influenza-Viren gelangen über die Schleimhäute in den Körper. Die Ausbreitung der Grippe-Infektionen wird vom Robert-Koch-Institut ausgewertet und beobachtet. Seltene Virenstämme werden über den Luft- oder den Schifffahrtsweg nach Deutschland, werden meist von Urlaubern eingeschleppt und müssen unbedingt an ihrer Ausbreitung gehindert werden (Vogelgrippe, Schweinegrippe etc.). Das Virus ist extrem unempfindlich, widersteht Kälte und Hitze und ist hochansteckend.

Behandlung und Vorbeugung

Empfohlen wird eine vorbeugende Grippeschutzimpfung, die alljährlich aufgefrischt werden muss, da der Impfstoff regelmäßig an die wandlungsfähigen Viren angepasst wird. Eine Impfung schützt jedoch nur vor der aktuell schwersten Form der Grippe und nicht gegen grippale Infekte. Beim Umgang mit Erkrankten ist höchste Vorsicht geboten, ein direkter Körperkontakt ist zu vermeiden und sorgfältige Hygienemaßnahmen (Mundschutz, regelmäßiges Hände waschen und desinfizieren) müssen eingehalten werden. Ein kräftiges Immunsystem und die zusätzliche Gabe von Vitamin D helfen, eine Ansteckung zu vermeiden.

Alternative Heilmittel
Wadenwickel, Dampfbäder, Kräutertee
Arzt/Fachgebiet
Allgemeinmediziner, Notarzt
Auswirkungen
Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Brechreiz
Begleiterscheinungen
Bronchitis, Lungenentzündung, Hirnentzündung, Tod
Medikamente
Antibiotika, Erkältungsmedizin
operative Behandlung
nicht vorgesehen
Symptome
Atemwegsinfekte, Fieber, Unwohlsein, Appetitlosigkeit